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Helmut Lasarcyk












"Die wichtigste Transformation oder Transzendenz besteht jedoch in der wachsenden Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen." ~ Ken Wilber

Die integrale Sicht auf die Welt


Die Post-Postmoderne ist angebrochen. Sie ist integral, denn sie integriert viele Sichtweisen, ist umfassend und ganzheitlich. Vorbei sind die Tage des Schwarz-Weiß-Denkens, des Schubladendenkens, der Freund-Feind-Schemata. An deren Stelle tritt die Erkenntnis, dass niemand immer unrecht haben kann. Jeder hat eine Wahrheit, die Anerkennung verdient. Keine Wahrheit ist absolut.

Die integrale Sichtweise kommt einem Entwicklungssprung des Bewusstseins gleich, der nur mit dem Sprung aus dem Mittelalter in die Moderne vor 500 Jahren zu vergleichen ist. Vordenker dieses Umbruchs sind Jean Gebser, Pierre Teilhard de Chardin und Ken Wilber.

Die Entwicklung des menschlichen Bewussteins durch die Jahrtausende ist von vielen Forschern studiert worden, besonders erwähnenswert sind die Arbeiten von Jean Piaget und Lawrence Kohlberg, Clare Graves, Susanne Cook-Greuter und Jane Loevinger. Mit jeder neuen Stufe erhöht sich die Komplexität, und alle vorherigen Stufen sind darin eingeschlossen. Es entsteht eine Spirale der Bewusstseinsstufen (Spiral Dynamics). Einen Überblick über die Integrale Theorie bietet diese Seite und auch diese Seite. Und hier ein leicht geschriebener Einführungstext.

Ich denke, dass der integrale Ansatz durchaus als "transdisziplinäres Esperanto" geeignet ist, um durch integral informierte Forschung umfassendere Sichtweisen auf globale, komplexe Probleme zu gewinnen und dadurch langsam, Schritt für Schritt, selber von einem Teil des Problems zu einem Teil der Lösung zu werden.
Dennis Wittrock, 2007   


Zitate aus dem Werk von Ken Wilber:

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